3. April 2018

Vermögensschutz: Die Geldkrise spitzt sich dramatisch zu

Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen für ihre Schulden bezahlen zu können. Dasselbe ist auch in der Wirtschaft zu beobachten, indem die Banken einem beträchtlichen Teil ihrer Kunden (Unternehmen) zusätzliche Kredite geben müssen, damit diese wenigstens die Zinsen bezahlen können und die Kredite formal nicht als notleidend erklärt werden müssen. 
 
Der Anteil fauler Bankkredite wird bei einer sehr unberuhigenden Anzahl Banken immer bedrohlicher. Das ist selbstverständlich auch eine existentielle Bedrohung für die gesunden Staaten und die gesunden Banken, weil der Bankrott von gewichtigen Banken alle übrigen Banken und die ganze Wirtschaft in den Bankrott reissen würde. Selbst das erfolgreich wirtschaftende Deutschland hat heute eine Staatsverschuldung von gegen 3 Billionen Euro, wenn man alle Garantieverpflichtung von Deutschland gegenüber den Institutionen in der Europäischen Union mitberücksichtigt.


 

29. März 2018

Die globale Schuldenkrise ist zurück!


Von der Politik und den Mainstreammedien wurde und wird Ihnen noch immer eingebläut, die Schuldenkrise wäre vorbei. Doch Pustekuchen. Es ist alles noch viel schlimmer als zuvor!

Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development) hat derzeit 35 Mitgliedsländer: Belgien, Irland, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Island, Norwegen, Spanien, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, Kanada, Portugal, Griechenland, Luxemburg, Schweden, Türkei, USA, Großbritannien, Japan, Tschechien, Chile, Finnland, Südkorea, Slowenien, Australien, Ungarn, Israel, Neuseeland, Polen, Estland, Lettland, Slowakei, Mexiko.

Die OECD will eine Politik befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert. Deshalb bietet die Organisation Regierungen ein Forum für Zusammenarbeit (Erfahrungsaustausch, Lösungssuche für gemeinsame Probleme etc.). Dementsprechend werden zum Beispiel die weltweiten Waren- und Finanzströme und die Produktivität gemessen. Mit diesen Analysen und Daten können künftige Trends vorausgesagt werden. Aufgrund derer spricht die OECD dann Politikempfehlungen voraus.

Doch nun ist es Fakt: In den letzten zehn Jahren hat sich die Staatsverschuldung der OECD-Mitgliedsländer annähernd verdoppelt! Lag diese im Jahr 2008 noch bei 25 Billionen US-Dollar, wird sie 2018 rund 45 Billionen US-Dollar betragen. Durch die Niedrigzinsen haben diese ihre Staatsschulden sehr günstig finanzieren können. So lagen beispielsweise in den USA und Japan die Zinsen in den letzten beiden Jahren bei unter 2,5 % bzw. unter 0,1 %.

Konkrete Zahlen für die Staatsschulden bei den OECD-Mitgliedsländern stieg die Verschuldungsquote von 2007 bis 2016 um über 24 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an! Konkret: Von 49,5 % auf 74 %. Richtig ungemütlich wird es angesichts der Tatsache, dass 40 % dieser 45 Billionen US-Dollar in den nächsten drei Jahren refinanziert werden müssen. 

Und auch das sagt Ihnen niemand: Die Zentralbanken senkten in der Vergangenheit nicht nur die Leitzinsen, sondern kauften auch im großen Stil Staatsanleihen auf. Und damit auch das Risiko im Sack. Denn dadurch halten Sie heute über 10 Billionen US-Dollar der OECD-Staatsverschuldung. Beispiele gefällig? Die Zentralbanken in Deutschland, Schweden und Großbritannien halten 30 % der marktfähigen Staatsschulden. Japan sogar 40 %.So empfiehlt die OECD auf Schulden mit langer Laufzeit auszuweichen, um die Refinanzierungsbelastung in den Fälligkeitsjahren gering zu halten. Damit steigt die durchschnittliche Schuldenrestlaufzeit 2017 auf 8 Jahre an. Für die wirtschaftlich schwachen OECD-Länder mit hoher Staatsverschuldung bedeutet das alles eine Rückkehr der Schuldenkrise. 

Trauen Sie weder der Politik, noch den Banken. Gleich gar nicht den Mainstreammedien. 

Selbst das erfolgreich wirtschaftende Deutschland hat nach den Ausführungen von Dr. Markus Krall heute eine Staatsverschuldung von gegen 3 Billionen Euro, wenn man alle Garantieverpflichtung von Deutschland gegenüber den Institutionen in der Europäischen Union mitberücksichtigt. Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen für ihre Schulden bezahlen zu können. 

Dasselbe ist auch in der Wirtschaft zu beobachten, indem die Banken einem beträchtlichen Teil ihrer Kunden (Unternehmen) zusätzliche Kredite geben müssen, damit diese wenigstens die Zinsen bezahlen können und die Kredite formal nicht als notleidend erklärt werden müssen.

Vermögensschutz: Die Geldkrise spitzt sich dramatisch zu

Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen...